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Walter Elias Disney

 
 
Wir schreiben das Jahr 1901 - ein sehr ereignisreiches Jahr. In Australien wurden die Bundestaaten gegründet, Königin Vitoria stirbt in Osborn und König Edward übernimmt das Zepter. Theodore Karl Landsteiner entdeckt in Österreich die unterschiedlichen Blutgruppen und Roosevelt wurde der 26 US-Präsident. Am 5 Dezember 1901 erblickte in Chicago ein Kind das Licht der Welt, das uns einige Jahre später mit Phantasie und Träumen verzaubern wird. Sein Name: "Walter Elias Disney". Er stammt aus einer sehr kinderreichen Familie und war das 4. von 5 Kindern die die Eheleute Elias Disney und Flora Call Disney zur Welt brachten. Walter war ein überaus lebhaftes aber auch phantasievolles Kind, ein Umstand, der oft auf Missbilligung der Eltern stieß, da sich eigentlich die Kinder nützlich machen sollten. Oft wurden die diese vom Vater geschlagen und so war es auch nicht verwunderlich. dass der kleine Walter oft in seine eigene Welt eintauchte um so den Alltag zu entfliehen. Er war schon in seiner Kindheit ein ein sehr begabter Zeichner. Bereits mit neun Jahren musste er jeden Morgen um halb vier aufstehen um für seinen Vater Zeitungen auszutragen, eine Arbeit für die er nie bezahlt wurde. Mit 15 verließ er die Schule und arbeitete als so genannter "Butcher-Boy" der Limos und kleine Speisen in der Eisenbahn verkaufte. Doch die schönste Zeit war die, in der er alleine seinen Träume und Phantasien auf Papier zeichnen konnte. Die Vorstellung, seine auf Papier gezeichneten Figuren zum Leben zu erwecken, spornten ihn an. Mit 15 besuchte er die Kunstakademie in Chicago und als er 1919 von einer Europa-Reise von Paris zurückkehrte war er fest entschlossen ein Künstler zu werden. Er lernte den Künstler Ub Iwerks kennen mit dem er seinen ersten Zeichentrickfilm produzierte.

1922 gründete er seine erste Firma und begann seine eigenen Werke zu zeichnen. Die Garage seines Bruders war seine erste Ideenwerkstatt. So begabt wie nun Disney im Bereich des Zeichnens damals war, umso hilfloser war er sein Talent sich erfolgreich zu verkaufen und so deckten seine Einnahmen gerade mal seine Lebenskosten.

 
Walt Disney
 
Sein Idealismus blieb aber ungetrübt und es gelang ihn sogar junge Zeichner zu überreden bei ihm kostenlos mitzumachen. „Laugh-O-gram“ war der Name seiner ersten Firma mit der er Little Red Riding Hood - Rotkäppchen realisierte. Es entstanden weitere Märchen die gerade mal 11.000 Dollar einbrachten. Die Zahlungsmoral der Auftraggeber war so schlecht, dass der Traum von Disney für kurze Zeit platze. Disney konnte seine Miete nicht mehr bezahlen und musste sein Büro aufgeben. Sein Team verließ ihn und er hatte gerade noch so viel Geld um nicht zu verhungern.

Ein kurzes Aufflammen. Mit den Einnahmen aus einem Film über Zahnpflege wurde sofort in ein weiteres Projekt "Alice im Wunderland" investiert. Wieder ging der Auftraggeber pleite und Walt stand wieder ohne Geld da. Mit 22 Jahren und gerade mal 40 Dollar in den Taschen kaufte er sich eine Fahrkarte nach Kalifornien. Mit viel Überredungskunst überzeugte er seinen Bruder Roy einen neuen Betrieb zu gründen. Endlich konnte er seine Ideen und Visionen frei umsetzen . Ein Jahr später 1923 gründeten die beiden Brüder das Disney Brothers Studio und kurze Zeit später stellten sich die ersten Erfolge ein. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde erhöht und Disney erkannte seine Talente in der Regiearbeit und in der Entwicklung neuer Geschichten. Der langjährige Freund Ub Iwerks wurde gebeten nach Hollywood zu kommen und für ihn zu arbeiten. Allmählich stellte sich der Erfolg ein. Der Mitarbeiterstab wuchs und Walt erkannte, dass sein eigentliches Talent nicht im zeichnen, sondern im Entwickeln von Geschichten und im Regieführen lag.

Nach vielen Höhen und Tiefen fiel Disney eines Tages bei einer Zugsfahrt die Idee mit der Maus ein. Er erzählte Iwerks und seiner Frau davon und wollte ihr den Namen: "Mortimer Mouse" geben. Disneys  Ehefrau konnte mit dem Namen nicht viel anfangen. Mickey wäre doch viel schöner und passender.

Doch auch der Start mit der inzwischen berühmtesten Maus der Welt war eher sehr bescheiden. Nach Plane Crazy und Gallopin Gaucho kam aber am 18. November 1928 in New York der Tonfilm "Steamboad Willie" in die Kinos. Kritiker und Publikum waren gleichermaßen begeistert. Der Erfolg von Steamboad Willi war zweifellos der Grundstein zu Disneys Imperium das im Laufe der Jahre Werke

Der erste abendfüllende Spielfilm von Disney war Schneewittchen. Für die Realisierung dieses Streifens waren 570 Zeichner vier Jahre lang beschäftigt. Schon im Vorfeld warnten Kritiker die Geschichte sei zu gruselig für das junge Publikum. Doch Disney ließ sich aber nicht beirren und opferte sein ganzes Privatleben für sein nostalgisches Großprojekt. Er begutachtete jede Zeichnung und jeden Handgriff seiner Angestellten.  Die ursprünglichen Produktionskosten von 1,5 Mio. Dollar wurden um das Sechsfache überzogen und je näher die Uraufführung näher rückte, desto dünner wurde des Meisters Nervenkostüm. Obwohl das Arbeitskilma im Betrieb Disney sehr familiär war, konnte Onkel Walt, wie ihn einige Angestellte ihn nennen durften, sehr petant sein. Ein geringer Lohn und unbezahlte Überstunden waren der Preis dafür für einen Moment im Abspann zu stehen.
Der Film wurde ein Blockbuster und in 46 Ländern gespielt. 1938 erhielt Disney einen Spezial-Oscar: Eine große Statue und sieben kleine Zwergen-Oscars.

Nach Schneewittchen folgen bis in die frühen Vierziger -Jahre weitere abendfüllende Zeichentrickfilme wie Pinocchio, Fantasia, Dumbo und Bambi. Diese ersten Erfolge gelben bis heute als die größten Klassiker. Der 1940 erschienene Musikfilm Fantasia war ein absolutes Novum, da er den ersten Zeichentrickfilm darstellte, der Werke von berühmten Komponisten wie Strawinsky, Beethoven und Tschaikowski mit animationstechnischen Szenen vereinbarte. Fantasia war Disneys erster Film in Stereo-Ton und erhielt dafür einen Ehrenoscar.

Die Geschichte vom österreichischen Schriftsteller Felix Salten mit dem ursprünglichen Buchtitel "Eine Lebensgeschichte aus dem Walde" war Disneys Lieblingsfilm. Die Verfilmung ist eher bekannt unter den Namen Bambi  (abgeleitet vom italienischen Bambini - kleines Kind)

Die Realisierung von Bambi dauerte stolze sechs Jahre. Um den Bewegungsablauf der Protagonisten genau zu studieren, verwandelte Disney das Studiogelände in einen Zoo um. Junge Hirsche, Kaninchen und Stinktiere wurde akribisch studiert und deren Bewegungen analysiert und auf Papier verewigt. Damit die Hauptdarsteller menschliche Züge bekommen, wurde gleichzeitig die Mimik von Kleinkinder studiert. So konnten die Emotionen auf die Tiere übertragen werden, ohne dass diese ihre typischen Bewegungen einbüßten. 

Das Endergebnis war überwältigend. Mit Bambi gelang es Disney einen realistischen Film zu produzieren, der sich vom bisherigen Mickey-Maus Filmen abhob und neue Akzente setzte. Die von Ub Iwerks entwickelte Muliplan-Kamera oder auch Mehrfachebnen-Kamera genannt wurde hier zum ersten mal eingesetzt. Hintergründe wurden auf mehrere Ebenen gezeichnet und in die Tiefe gestaffelt aufgenommen. Die dadurch entstehende Tiefenwirkung ließ das Szenario plastischer erscheinen da sich die Parallaxen der Bildebenen während der Bewegungen gegeneinander verschoben. Seit seiner Uraufführung in New York spielte er über eine halbe Milliarde Dollar ein. 1945 starb der Autor Felix Salten in der Schweiz. Zwar wurde der Schöpfer der Figur drei Jahre nach seinem Tod, bei der Stiftung des renommierten deutschen Bambi-Filmpreises, noch würdigend gedacht, doch das konnte nicht mehr verhindern, dass Bambi endgültig weltweit als ein Produkt von Disney gilt

Disney produzierte weiter Film-Highlights im Jahrestakt doch damit nicht genug er wollte mehr. Disney: Ich hatte das Gefühl, dass es so etwas geben musste wie eine Art Familienpark, wo die Eltern mit ihren Familien Spaß haben können" Um diese Vision zu realisieren zu können waren schon damals unzählige Gespräche mit rund 300 Banken notwendig. Schließlich bekam er von den Geldgebern doch noch ein grünes Licht und man konnte mit dem 17 Millionen Dollar teuren Projekt beginnen.

Während der Bauphase ging Disney oft in die Knie um so den Park aus der Perspektive eines Kindes zu sehen. Er legte sehr viel Wert auf Detailgenauigkeit und so wurden viele Attraktionen mit echten Antiquitäten ausgestattet. Vorschläge diese mit unechten Material zu ersetzen wurden sofort zunichte gemacht.

Am 17. Juli 1955 wurde Disneys erste Traumwelt in Anaheim Kalifornien - Disneyland mit 18 Attraktionen eröffnet. Disney`s Bitte an die Ingeneers: Alles was ich von euch möchte ist, dass wenn die Besucher durch etwas gehen oder fahren, das von euch entworfen worden ist, sie ein Lächeln im Gesicht haben, wenn Sie gehen. Das ist alles was ich von Euch verlange". wurde konsequent durchgesetzt.

Doch bei der Eröffnung ging aber einiges schief. Im Fantasyland fiel der Strom aus, im Tomorrowland brach eine Gasleitung auf und auf der bekannten Main Street blieben die Gäste am frischen Asphalt kleben. Doch das alles konnte die Amerikaner nicht erschüttern, denn bereits zwei Jahre später konnte der Park den 10 Millionsten Besucher begrüßen.

Ende des Jahres 1966 die Hiobsbotschaft. Bei Disney wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Bereits am 30. November verschlechterte sich der Gesundheitszustand massiv und so wurde er ins Krankenhaus gebracht. Am 15. Dezember 1966 hat das Herz von Walter Elias Disney aufgehört zu schlagen. Seinen größten Traum  Walt Disney Word in Florida erlebte der Meister nicht mehr. Im Fenster seine Apartments in Disneyland Anaheim über der Main Street Fire Station brennt auch heute noch Tag und Nacht ein kleines Licht als Erinnerung an ihn.


Nun wie schon Disney sagte: "Alle Träume können wahr werden - wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.

Aber der Glaube kann wie man sieht auch Berge versetzen. Mit weit mehr als 800 verschiedenen Preisen und Auszeichnungen, die er zu Lebzeiten und posthum erhielt, ist Walt Disney eine der am häufigsten ausgezeichneten Persönlichkeiten in der Geschichte der Menschheit. Mit 26 Oscars und weitere 37 Oscar Nominierungen ist er am häufigsten mit einem Preis ausgezeichnete Filmschaffende. 

 
     
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